Ostereier
in sorbischen Wachstechniken

 

Wachstechniken
gehören neben der Kratz-
und der Ätztechnik zu den weitverbreitetsten Techniken
bei der Gestaltung sorbischer Ostereier.

 



Wachstechnik



Mit Stecknadelköpfen und mit Gänsefedern, deren Spitzen geometrische Formen erhalten,
werden mit flüssigem Wachs traditionelle Muster auf das Ei aufgetragen (sorbisch:
„jejka pisac“
geschrieben), die der
„Wachsauftrag „reserviert“.

 

 

Man legt das Ei in eine Farbe, lässt es trocknen und verziert es wieder mit Wachs, um es dann in ein dunkleres Farbbad zu geben. Dieser Vorgang wird mehrmals wiederholt, wobei durch den Wachsauftrag verschiedene Farben erhalten bleiben. Zuletzt wird das Wachs abgeschmolzen.



Wachstechnik

 

 

Bossieren

Beim Bossieren werden die Muster mit farbigem Wachs aufgetragen, welches auf dem Ei verbleibt. Das Abschmelzen entfällt.


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  Ansprechpartner:

Brigitte Thiel
OT Groß Leine, Mittelweg 7
15913 Märkische Heide

Tel.: 03 54 71 / 2 03 50

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